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Tatort Bad - die Lavera Trauben Pflegekur

11.02.2015 08:00  Von:: Franziska Lenz

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Es ist Mittwoch, ich habe getestet, heute ist wieder Tatort: Bad dran. Dieses Mal habe ich die Trauben Pflegekur von Lavera für euch getestet. Ich finde es sehr schwer, die tatsächliche - im Sinne von dauerhafte - Wirkung einer Pflegekur einzuschätzen, aber ich gebe mir mal große Mühe. Gekauft habe ich die übrigens zu einem Aktionspreis von 0,75 Euro, sonst kostet sie eher um 2 Euro. Je nach Sortiment ist die Kur in gängigen Drogerien erhältlich. Das Sachet enthält 20 ml. Die Kur wird als intensive Zusatzpflege für das Apfel-Shampoo und Ringelblumenshampoo sowie die dazugehörigen Spülungen empfohlen.

Hersteller Lavera über die Trauben Pflegekur

„Die lavera Trauben Pflegekur mit wertvollen Bio- Pflanzeninhaltsstoffen kräftigt das Haar von innen heraus und schützt es vor äußeren Einflüssen. Sie versorgt das Haar mit wichtigen Nährstoffen, pflegt intensiv bis in die Spitzen und verleiht strahlenden Glanz. Nach der Wäsche einmassieren, je nach Bedarf einwirken lassen und gründlich ausspülen. Ideal als intensive Zusatzpflege zu lavera Apfel- und Ringelblumen Shampoo & Spülung.
*Der Bio-Traubenextrakt wird von lavera selbst hergestellt - aus Bio-Trauben aus Rheinland-Pfalz.
ph-Wert: 5,0 - 5,5 - Ohne Silikone“
(Quelle: http://www.lavera.de/produkte/haarpflege/spuelungen-und-kuren/trauben-pflegekur.html; 10.02.2015 um 6.00 Uhr)
Zudem ist die Pflegekur vegan und NaTrue-zertifizierte Naturkosmetik. Zielhaar sozusagen ist laut Lavera „normales bis pflegebedürftiges Haar“.

Was ist drin in der Trauben Pflegekur?

Bio-Kur mit Traubenextrakt von Lavera

Kommen wir zu einem wichtigen Punkt, nämlich der Frage nach den Ingredients:

INCI: Water (Aqua), Glycine Soja (Soybean) Oil*, Alcohol*, Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Glyceryl Stearate Citrate, Isoamyl Laurate, Lauryl Laurate, Sodium PCA, Lauryl Glucoside, Vitis Vinifera (Grape) Fruit Extract*, Persea Gratissima (Avocado)Oil*, Hydrolyzed Wheat Proteine, Dehydroxanthan Gum, PCA Glyceryl Oleate, Potassium Cetyl Phosphate, Potassium Di-Cetyl Phosphate, Dipotassium Hydrogen Phosphate, Arginine, Beta-Carotene, Tocopherol, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Ascorbyl Palmitate, Fragrance (Parfum)**, Limonene**

Inhaltsstoffe: Traubenextrakt (wässrig-alkoholisch, Bio-Weingeist)*, Sojaöl*, Fettalkohole, Glycerinfettsäureester, Isoamyllaurat, Lauryllaurat, Feuchtigkeitsfaktor (Zuckerbasis), Zuckertensid, Avocadoöl*, Weizenproteine, Xanthan, PCA Glyceryloleat, Kalium Cetylphosphat, Arginin, Carotinöl, Vitamin E, Sonnenblumenöl, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**
* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau, ** aus natürlichen ätherischen Ölen

Also, was schon einmal auffällt, ist, dass tatsächlich der beworbene Inhaltsstoff, nämlich die Traube, relativ weit vorn in der INCI-Liste steht. Das finde ich schon bemerkenswert, da man so manches Mal den Namensgeber eines Produkts fast am Ende der Liste, also sprich in sehr geringer Konzentration findet. Und, an dieser Stelle kann ich direkt mal auf den Blogbeitrag von Sonntag verweisen, als ich ausführlich über Pflanzenextrakte berichtet habe – für alle, die wissen wollen, was sich hinter dem Traubenextrakt verbirgt.

Getestet: was sagen Haar und Sinne zu der Pflegekur?

Lavera Traubenextrakt Pflegekur getestet

Sodann, ab zur Kritik. Also zunächst möchte ich anmerken, dass bei meinem – durchaus als lang geltenden – Haar diese Kur für mehr als 2 Anwendungen ausreicht. Hinten auf der Verpackung steht nämlich, dass die Kur für 1-2 Anwendungen reicht. Bei mir waren es ungefähr 4 und dabei habe ich trotzdem genügend Pflegeprodukt ins Haar einmassiert. Die Handhabung ist wirklich easy, ich finde die Kur allerdings relativ „fest“, das heißt, manchmal bleibt etwas Produktrest an der Hand kleben und man muss genau darauf achten, dass es ordentlich verteilt wird. Ansonsten aber wie gesagt ganz normal zu händeln. Der größte Kritikpunkt ist für mich der Geruch. Trauben sind ja von Natur aus jetzt nicht SO geruchsintensiv, das ist schon klar, aber ich muss ehrlich sagen, bei aller Liebe zur Naturkosmetik, diese Kur riecht nicht annähernd gut. Ich finde es riecht schon irgendwie nach Alkohol und gegärter Traube. Es fällt mir wirklich schwer, diesen Geruch in Worte zu fassen. Grundsätzlich ist er aber auch nicht so dominant, dass man den permanent riecht. Nach dem Waschen ist der Duft verflogen, sodass die Nase höchstens ein wenig bei der Haarwäsche leidet. Die Wirkung ansonsten würde ich als gut einstufen. Das Haar lässt sich gut kämmen und  der versprochene Glanz ist auch sichtbar. Alles in allem bin ich mit dem Ergebnis also zufrieden und kann mir gut vorstellen, die Pflegekur immer wieder mal unter meine anderen Pflegeprodukte zu schmuggeln. Was mich etwas nervt, ist die Verpackung. Für mich sind Sachets immer eher ein wenig Produktverschwendung, da durch das rausdrücken an dieser aufgerissenen Naht IMMER Produktreste hängen bleiben und das finde ich schade. Auf der anderen Seite geht man somit natürlich sicher, dass das Produkt recht zügig verbraucht wird, einfach weil recht wenig drin ist.

Fazit – rein bei nordjung.de – ja oder nein?

Ich muss gestehen, ich bin noch etwas unentschlossen, was das betrifft. Wenn man sich mal bei codecheck die Traubenkur anschaut, ist sie ganz klar grün und das heißt, alles super, was die Inhaltsstoffe betrifft. Genauer gesagt – ich beziehe mich auf Daten vom 10.02.2015 – ÖKO-Test aktuell bewertet das Vegan-Label „sehr gut“ und die Verbraucher Initiative 2011 gibt ein „empfehlenswert“. Und da die Kur NaTrue zertifiziert ist, bekommt sie von der Verbraucher Initiative 2011 auch dafür ein „empfehlenswert“. Von Greenpeace gibt es ebenfalls ein grünes Signal und zwar auf Grund der Verwendung von Bio-Palmöl. Das Palmöl im Allgemeinen sehr umstritten ist, ist wohl inzwischen fast jedem schon mal zu Ohren gekommen. Es wird fleißig nach Alternativen gesucht, wobei es einen Unterschied gibt, welcher Herkunft und welchem Anbau das Palmöl entstammt. Und? Soll es nun ins Sortiment? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Um mal einen Nachteil, der bei Codecheck genannt wird, zu zitieren „stinkt nach alten Rosinen“, wobei dies 10x mit ja und 7x mit nein bewertet wurde. Aber auch ich sagte ja eingangs bereits, dass der Geruch kein Knaller ist.
Was denkt ihr? Rein in den Shop?


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